Terrorismus 

Das lateinische Wort Terror bedeutet Schrecken. Die offizielle Definition von Terror aus dem Duden lautet: Gewaltherrschaft, rücksichtsloses Vorgehen. In Israel wird Terror vor allem mit den Selbstmordanschlägen radikal-islamischer Palästinenser assoziiert. Selbstmordanschläge sind die medienwirksamste und furchteinflössendste Terrorwaffe. Während im Ausland palästinensische Terroristen teils als Freiheitskämpfer angesehen werden und gar Sympathie geniessen, hat die israelische Bevölkerung seit Ausbruch der zweiten Intifada im September 2000 durch Terroranschläge einen hohen Blutzoll zu beklagen. Die ständige Bedrohung durch Attentate hat das zivile Leben in Israel gelähmt. Der Alltag wird von Angst bestimmt, jeder belebte Ort wird zur potenziellen Bedrohung, da sich die Selbstmordattentäter bewusst an Plätzen in die Luft sprengen, an denen sie möglichst viele Zivilisten mit in den Tod reissen können: Cafés, Restaurants, Nachtclubs, Einkaufszentren, Märkte, Pizzerias, Linienbusse, Bushaltestellen, Hotels oder Spielhallen. Übergriffe auf Zivilisten werden nicht mehr von einer radikalen Minderheit verübt, die Terroristen stammen aus verschiedenen palästinensischen Gruppen. Wenn man von Terror im palästinensisch-israelischen Konflikt spricht, ist auch der jüdische Terror zu erwähnen. In diesen Kontext gehören israelische Terroristen wie Baruch Goldstein und Mitglieder der extremistischen, verbotenen Organisationen Kach und Kahana Chai (Kahana lebt). Im Mai 2002 nahm die israelische Polizei sechs jüdische Extremisten fest, die offenbar Sprengstoffattentate gegen palästinensische Ziele planten.

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